Vollversammlung zum Vorfeldentscheidungsgesetz
Die Pfarrgemeinderäte aller neun Kirchengemeinden im Katholischen Dekanat Endingen-Waldkirch haben in einer Vollversammlung in der Steinhalle in Emmendingen am Dienstag, 13. Juni, über die Zusammensetzung eines neuen Gremiums für die große, neue Pfarrei abgestimmt.
Das Gremium wird gemeinsam mit der Projektleitung für Kirchenentwicklung 2030 im Dekanat, den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen der bisherigen neun Kirchengemeinden sowie den Gremien und Gruppierungen vor Ort die neue Pfarrei auf den Weg bringen. Diese soll zum 1. Januar 2026 gegründet werden und fast deckungsgleich mit dem Landkreis Emmendingen sein.
Mehrere Modelle zur Zusammensetzung des neuen Gremiums standen zur Diskussion und sorgten für kontroverse Auseinandersetzungen. Nach einem engagiertem Austausch und mehreren Wahlgängen stimmten die Pfarrgemeinderäte für einen beschließenden Ausschuss, der dem jetzigen Dekanatsrat entspricht und für pastorale Themen verantwortlich ist. Damit haben neben den Kirchengemeinden auch die Verbände ein Mitsprache- und Abstimmungsrecht bei pastoralen Entscheidungen, die die neue Pfarrei betreffen.
Das Abstimmungsergebnis wurde am Donnerstagabend (15. Juni) in einer Sitzung des Dekanatsrates im Gemeindezentrum Waldkirch diskutiert und die neuen Aufgaben angenommen. Zudem wurde entschieden, dass die sogenannten Werkstätten, die derzeit im Rahmen des Kirchenentwicklungsprozesses Themen bearbeiten und sich aus vielen engagierten ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter:innen zusammensetzen, ebenso wie die achtköpfige Projektleitung als beratende Ausschüsse eingesetzt werden.
Die Entscheidung für das Verwaltungsgremium, das sich aus den Stiftungsräten aller neun Kirchengemeinden neu bildet, musste aufgrund der Zeit vertagt werden und findet am 12. Juli statt.
